Österreich verliert jedes Jahr zwei Milliarden Euro wegen Steuerhinterziehung
Der Salzburger Landtag diskutiert morgen, Mittwoch, einen Antrag der FPÖ, der die Ablehnung eines zentralen europäischen Vermögensregisters fordert. Ziel des Vermögensregisters ist die Bekämpfung von Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung. „Österreich entgehen wegen Steuerhinterziehung und Steuervermeidung jedes Jahr rund zwei Milliarden Euro Steuereinnahmen. Es sind vor allem Konzerne und Superreiche, die die Allgemeinheit mithilfe komplexer Konstrukte um Steuereinnahmen prellen. Ein europäisches Vermögensregister könnte dabei helfen, diesen Steuerbetrug zu bekämpfen“, sagt Klubobfrau Natalie Hangöbl: „Es stellt sich die Frage, was die FPÖ mit diesem Antrag bewirken will. Die Folge von FPÖ-Regierungsbeteiligungen sind auffällig oft Prozesse wegen Korruption, Steuerhinterziehung oder ähnlichen Delikten. Hat die FPÖ etwa noch weitere Leichen im Keller?“
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