Mit Verbesserungen bei Wohnen und Sozialem unterstützt die KPÖ PLUS den Vorschlag für das 2026er-Budget der Stadt Salzburg. „Damit wird das Wohnservice personell und finanziell verstärkt. Mit 150.000 Euro werden Projekte zur Leerstandsaktivierung, das neue Wohnleitbild und der einfachere Wohnungswechsel ermöglicht“, sagt Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl: „Der Energie-100er für Haushalte mit wenig Einkommen wird weitergeführt, während die Landesregierung beim Heizkostenzuschuss kürzt. Die Förderung für den Mieterschutzverband wird ausgebaut, um mehr Menschen mit niedrigen Einkommen und bei Schimmelproblemen zu unterstützen.“  

Sozial ermäßigtes Öffi-Ticket wird erweitert
„Um auch in Zeiten des Sparens soziale Verbesserungen möglich zu machen, wird die Aktiv:KartePLUS ausgeweitet. Sie umfasst ein sozial ermäßigtes Öffi-Ticket um 50 Euro für das ganze Jahr. Derzeit können nur Stadt-Salzburger mit Mindestpension oder Sozialunterstützung den Antrag stellen. In Zukunft soll es auf Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung erweitert werden“, sagt Klubvorsitzende Cornelia Plank: „Außerdem soll der Solidaritätsfonds für schnelle und unbürokratische Hilfe bei Notlagen 2026 starten. Generell baut die Stadt ihre Unterstützung für Sozialvereine aus, anstatt – wie die Landesregierung – bei den Schwächsten zu kürzen.“

Stadt setzt auf PV und Wasserkraft
Im Bauwesen stellt die Stadt einen PV-Anlagen-Techniker ein, um die städtische Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen auszubauen. Dazu passt, dass 500.000 Euro für den Bau eines kleinen Wasserkraftwerks in Maxglan gesichert sind. Damit kann die Stadt günstigen Strom herstellen, der auch in Notfällen, wie bei einem Blackout, zur Verfügung steht. Das von zwei auf vier Millionen Euro verdoppelte Radwegbudget fällt sogar noch höher aus.

Gebühr für Reisebusse steigt
Einnahmenseitig hat die KPÖ PLUS erreicht, dass die Gebühr für Reisebusse mit Tagestouristen erhöht werden. Diese wurde zuletzt 2021 auf 70 Euro erhöht. Die Anhebung auf 90 Euro bringt bei rund 20.000 Reisebussen der Stadt zusätzliche 400.000 Euro. Andere Gebühren werden ebenfalls an die Inflation angepasst; bei der Kanalgebühr, die eine Überdeckung aufweist, gibt es auf Initiative der KPÖ PLUS keine Erhöhung.