Wenn Kinder schwer erkranken und zuhause gepflegt werden müssen, stoßen Eltern an ihre Grenzen. Wichtige Unterstützung kommt dabei von der Kinderhauskrankenpflege. Mit sechs Mitarbeiterinnen leistet der Verein KIKRA professionelle Hilfe und steht Familien zur Seite. Jetzt droht ihnen aber das Aus: Die Kürzung der Stundensätze in der Pflege durch die schwarz-blaue Landesregierung bringt die Kinderhauskrankenpflege in eine prekäre Situation. Die Dienstleiterin Alexandra Beck spricht davon, dass nun über die Schließung nachgedacht werden muss. „Familien mit schwerkranken Kindern die Unterstützung wegzunehmen ist kaltherzig. Wenn das eigene Kind erkrankt, ist das ohnehin eine der schlimmsten Erfahrungen für Eltern. Svazek und Edstadler sollten lieber bei ihrem PR-Apparat und bei Prestigeprojekten sparen, anstatt bei Familien in Notlagen“, sagt Natalie Hangöbl, Klubvorsitzende im Salzburger Landtag (KPÖ PLUS): „Wenn der zuständige FPÖ-Landesrat jetzt sagt, er habe von dieser Auswirkung der schwarzblauen Kürzungen nichts gewusst, lässt mich das ratlos zurück. Haben ÖVP und FPÖ nicht nachgedacht, was sie tun?“