Preuner als Bürgermeister und Eigentümervertreter der Stadt muss aktiv werden

„Wenn das städtische Kontrollamt die stadteigene Wohnbaugesellschaft prüft und der Verdacht im Raum steht, dass die Prüfer:innen getäuscht werden, gehört das lückenlos aufgeklärt“, sagt Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ PLUS): „Harald Preuner als Bürgermeister und Eigentümervertreter der Stadt in der GSWB muss aktiv werden.“ Die GSWB gehört jeweils zur Hälfte der Stadt und dem Land Salzburg.

Wie der ORF heute, Montag, berichtet, besteht der Verdacht, die GSWB habe kurz vor dem Besuch der Prüfer tausende unerledigte Anfragen von Mieter:innen unter den Teppich gekehrt. Am 4. Dezember seien Mitarbeiter:innen angewiesen worden, Aufgaben zu bearbeiten, die nach dem 14. September eingelangt sind. Ältere Aufgaben sollten im internen Ticket-System automatisch auf „erledigt“ gesetzt werden. Die GSWB sprach von einem Irrtum.

Hintergrund ist eine laufende Prüfung der Gebarung der GSWB seit 2014 durch das städtische Kontrollamt. Umstritten ist, ob die GSWB zu viel Geld für die Hausverwaltung und Baubetreuung verlangt. Schon 2021 stellten die Prüfer in einem Bericht fest, dass die GSWB um 10 Prozent zu viel für die Baukostenbetreuung verlangt.

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